Past Artfairs
CURRENT EXHIBITION
Wolfgang Flad, Butterfly Effect, 08.02. – 15.03.2019



ARTFAIRS
Art Cologne 2019, 11.04. – 14.04.2019
(www.artcologne.de)



ARTIST NEWS 
ART ALARM 2019 – Galerienrundgang Stuttgart, Saturday (21.09.2019), 11 am - 9 pm; Sunday (22.09.2019), 11 am - 6 pm
21.09. – 22.09.2019,

(www.art-alarm.de/)



Group Show „Negativer Raum. Skulpturen und Installationen im 20. und 21. Jahrhundert“ with Wolfgang Flad
06.04. – 11.08.2019, KM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Karlsruhe, Lichthof 1+2, EG + 1.OG
Die letzte Ausstellung, die sich umfassend mit der Frage »Was ist moderne Skulptur?« beschäftigt hat, fand 1986 im Centre Georges Pompidou in Paris unter dem Titel »Qu'est-ce que la sculpture moderne?« statt. Die Ausstellung »Negativer Raum« im ZKM | Karlsruhe hebt den Speer dort auf, wo ihn das Centre Pompidou fallen ließ. Die Geschichte der westlichen Skulptur ist seit der Antike auf das Engste mit der Idee des Körpers verbunden. Ob geschnitzt, modelliert oder gegossen, Statuen wurden über Jahrhunderte als solide Monolithe entworfen – als feste und in sich geschlossene Körper, als mehr oder minder mächtige und gewichtige Positiva im Raum. Unsere Vorstellungen und Erwartungen davon, was eine moderne oder zeitgenössische Skulptur ist, werden noch immer wesentlich von eben jenem Konzept der Körperskulptur geprägt, das formal auf den drei elementaren Kategorien Masse, Volumen und Schwerkraft gründet. Ob körperbezogen wie bei Auguste Rodin oder abstrahiert wie bei Richard Serra, Skulptur ist immer noch in erster Linie Masse, Volumen und Gravitation. Die Ausstellung »Negativer Raum« möchte den Blick auf die moderne und zeitgenössische Skulptur ändern und eine andere Geschichte der Skulptur erzählen. Ziel der Ausstellung ist es, die Beziehungen von Skulptur und Raum dezidiert vom Raum aus zu denken. Alle Exponate thematisieren das skulpturale Phänomen in Relation zu vielfältigen Raumvorstellungen: Freiräume, Um-, Hohl- und Zwischenräume, Spiegel-, Licht- und Schattenräume, virtuelle Datenräume etc. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick zur Kunst der Skulptur, die entgegen der traditionellen Definition der Kontur, Leere und Levitation verpflichtet ist: leicht statt schwer, nicht voll doch leer, geöffnet statt geschlossen, diaphan statt dicht, luftig und licht. Infolge der Fortschritte in den Naturwissenschaften und der Architektur, der Entwicklung neuer Werkstoffe, Konstruktionstechniken und der Orientierung von der zweidimensionalen Fläche der nicht-gegenständlichen Malerei in den dreidimensionalen Raum vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Entwicklungssprung von der Körperplastik zur Raumplastik. Dass dabei nicht nur zeitgenössische Raumtheorien die künstlerische Imagination aktivierten, sondern ebenso mathematische Gips- und Drahtmodelle aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird in der Ausstellung anhand von Exponaten aus den mathematischen Sammlungen der TU Darmstadt, TU Dresden, TU Freiberg, der Georg-August-Universität Göttingen und Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie des KIT Karlsruhe zu erkunden sein. Anhand von mehr als 200 wegweisenden künstlerischen Positionen, die neue Ansätze der Skulptur durch Verfahren und Modelle der Abstraktion, der Konstruktion und Nicht-Gegenständlichkeit entwickeln, werden vielfältige Bezüge im Raum herausgearbeitet und das Konzept des »Negativen Raums« entfaltet. Aufgezeigt werden die Entwicklungslinien der Raumskulptur ausgehend von Kubismus, Konstruktivismus, Neo-Konstruktivismus, Minimal Art hin zu installativen immersiven Environments. Peter Weibel (Kurator/in), Daria Mille (Ko-Kurator/in), Anett Holzheid (Ko-Kurator/in).
(zkm.de/de/ausstellung/2019/04/negativer-raum)



Group Show „Gemalte Diagramme. Bauhaus, Kunst und Infografik“ with Stephen Willats, Opening: Saturday, March 30th, 2019, 7 pm
31.03. – 29.09.2019, MUSEUM FÜR KONKRETE KUNST INGOLSTADT
Die Ausstellung „Gemalte Diagramme. Bauhaus, Kunst und Infografik“ legt offen, dass bis heute eine erstaunliche Wechselwirkung zwischen Infografik und Kunst besteht, deren Anfänge im Bauhaus und seinem Umfeld zu finden sind. Ob Organisationspläne im Büro, Fieberkurven im Krankenhaus oder Wahlergebnisse im Fernsehen – Diagramme sind omnipräsent. Sie umgeben uns im Alltag und prägen unsere visuelle Erfahrung. Keine Zeitung oder Nachrichtensendung, die ohne diese Form des Infotainments auskäme. Wer etwas erklären oder von etwas überzeugen will, der versucht, Zahlen verpackt in Bildern zu liefern. Diagramme sind Bilder, die statistische Größen und Größenbeziehungen vermitteln möchten; Bilder mit hohem Grad an Abstraktion, erzeugt mit minimalen Mitteln. Exakt so lassen sich viele Werke der Konkreten Kunst beschreiben. Dieser Parallele zwischen Infografik und Kunst geht das Museum für Konkrete Kunst (MKK) nach und spürt dabei auf, dass der Eindruck einer Ähnlichkeit nicht auf einem diffusen Gefühl beruht. Mit dem Titel der Ausstellung nimmt sich das MKK dem Begriff einer Bauhaus-Schülerin an: Margaret Camilla Leiteritz ließ auf der Basis von Grafiken der Naturwissenschaften ihre „Gemalten Diagramme“ entstehen. Ausgehend hiervon nutzt das MKK die Irritation, die sich durch die Kombination der beiden Worte ergibt, für seine Präsentation zeitgenössischer Kunst: Das Gemalte lässt sich doch (zu) schnell mit dem Malerischen und dadurch mit einem subjektiven Kunstwerk gleichsetzen. Dem gegenüber steht das Diagramm als nüchterne, datengestützte und vermeintlich objektive Repräsentationsform. Die Ausstellung legt jedoch offen, dass seit der Zeit des Bauhauses bis in die Gegenwart eine erstaunliche Wechselwirkung zwischen Infografik und Kunst besteht. Die Präsentation zeigt Werke von rund 30 internationalen Künstler*innen und demonstriert, wie Inhalte und Ästhetiken von Diagrammen auf subversive, ironische oder affirmative Art in der Bildenden Kunst eingesetzt werden. Andersherum betrachtet sie auch, welches Repertoire an künstlerischen Gestaltungsmitteln abermals von Grafikern*innen wie selbstverständlich angewandt wird. Aus beiden Perspektiven zeigt sich: Es geht immer um einen durch ästhetische Mittel gesteuerten Erkenntnisprozess, hinter dem im schlechtesten Fall die Manipulation und im besten Fall ein Wahrheitsgewinn steckt (Foto: Stephen Willats: „Information Transfer Series No. 1“, 1994).
(www.mkk-ingolstadt.de/besuchen/ausstellungen/vorschau/)



Solo Show „Josephine Meckseper“, Opening: Saturday, March 9th, 2019, 4:30 pm at Frac des Pays de la Loire in Carquefou and 7 pm at HAB Gallery in Nantes. Exhibition period in HAB Galerie, Nantes: 09.02-21.04.2019 and in Frac des Pays de la Loire, Carquefou: 09.03.-26.05.2019.
09.03. – 26.05.2019, Frac des Pays de la Loire in Carquefou and HAB Gallery in Nantes.
Josephine Meckseper is presenting, at the invitation of the Frac des Pays de la Loire regional collection of contemporary art, her first solo exhibition in a French establishment. Spread over two sites — the HAB Galerie, Nantes and the Frac at Carquefou — this twofold event brings together a significant selection of works created by the German artist over the past fifteen years, in conjunction with selected works from the Frac collection. As an artist and curator, Josephine Meckseper also incorporates some twenty works by other artists, mainly women (Becky Beaskey, Sherrie Levine, VALIE EXPORT, Lili Dujourie, Monica Bonvicini, Sister Corita kent, Karla Black…) into her own offerings, vitrines and shelving units in particular. Josephine Meckseper looks to topical issues for the raw material of her works, with a particular penchant for the rhetoric and modes of representation employed by political and economic actors. In 2009, she produced a series of works focussing on wars waged in countries of strategic importance in terms of US national interests. Josephine Meckseper takes life-size oil pumpjacks out of their original context Untitled (Oil Rig n ° 2). She pits these icons of industrial power against the replica of a World War II bunker, Untitled (Bunker), reminiscent of the bunkers photographed and described by Paul Virilio in his book Bunker Archaeology (1975). Meckseper’s aim here is to create links between American economic interests, the automobile industry’s huge dependence on this fossil fuel and the wars waged in the Middle East. The question of freedom of speech, which was severely restricted by censorship during the presidency of George W. Bush, particularly after September 11, 2001, lies at the heart of her video, March for Peace, Justice and Democracy, made in 2007. It contains footage of activists marching in protest against the American presence in Iraq. Here the artist has recorded one of the few demonstrations authorised in New York that year (and censored by the American media). Shot on 16 mm film, the movie recalls some of the archival images of much more high-profile mediated protests against the Vietnam War in the late 1960s. The artist often combines symbols of political protest, such as signs or photographs, with consumer goods. Presented in vitrines or on elevated platforms, these installations possess a subtle sophistication, a cold luxury. For the artist, these smooth chrome surfaces are “designed to be targets, like high-end shop windows being smashed during riots and protests. These works mimic retail aesthetics in order to activate the commercial zone into a political one”. The artist arranges disparate elements on an equal footing within these structures. Her method is to accumulate and to juxtapose. Through consumer items, ready-mades, facsimiles (some of which, like Brancusi’s endless column, are taken from modern art history), the artist draws on the reified world of merchandising and the way in which the object captivates the viewer in order to deliver a critical message. Moreover, the installations touch on the historical background of works by Hoetger, Brancusi and Mies van der Rohe and show how the emergence of modernism, German expressionism and the avant-garde was transformed into a form of political and aesthetic resistance to the upsurge in extremism during the first quarter of the twentieth century. In her latest series of works, which feature heavily in the exhibition, large canvas pieces, digitally modified to convey the texture of paintings, act at once as abstract compositions, contemporary “ready-mades”, images, or even as merely decorative objects. Through this series, the artist shows how the consumer and communication society tends to dissipate any ideological discourse and militant practice by fetishizing political symbols and reducing utopias (such as those embraced by avant-garde artists)to phenomena of fashion. Josephine Meckseper was born in 1964 in Lilienthal, Germany. Her works are featured in various institutional collections including the Brooklyn Museum; the Frac Nord - Pas-de-Calais regional collection of contemporary art, Dunkirk; the Kunsthalle Bremen, Germany; the Kunstmuseum Stuttgart, Germany; the Metropolitan Museum of Art, New York; the Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, Switzerland; the Museum of Modern Art, New York; the Museum on the Seam, Jerusalem; the National Gallery of Victoria, Melbourne; the Solomon R. Guggenheim Museum, New York; and the Whitney Museum of American Art, New York (photo: Josephine Meckseper: „Untitled (Oil Rig No. 2)“, 2009.)
(fracdespaysdelaloire.com/fr/programme/2019/au-frac/josephine-mecksepper)



Group Show „Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality“ with Tim Berresheim
22.02. – 30.06.2019, Ludwig Forum Aachen
Schon immer spielte die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie einfach wir doch zu täuschen sind. Neue Materialien und digitale Bildbearbeitung sind mittlerweile so perfekt, dass genaues Hinsehen nicht ausreicht, um zu wissen, womit wir es zu tun haben: Fakt oder Fiktion. Das ist allerdings kein neues Phänomen, denn seit der Antike nutzen KünstlerInnen stets neueste Techniken, um unsere Wahrnehmung zu irritieren, die Betrachtenden zu verblüffen und vor allem, um ihre große Kunstfertigkeit zu beweisen. Die Ausstellung Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality widmet sich in einem weit gefassten Panorama den unterschiedlichsten ästhetischen Spielformen von Schein, Illusion und Simulation. Mit rund 100 Werken aus vier Jahrtausenden präsentiert die Ausstellung faszinierende Beispiele aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Video, immersiver und interaktiver Medienkunst, Augmented und Virtual Reality (AR / VR), angewandter Kunst sowie Design. Sie bietet damit einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion. In Zeiten von Fake News, alternativen Realitäten und einer allgemeinen Verunsicherung unserer Vorstellung von Realität, regt die Schau zu einem höchst aktuellen Diskurs an. Meisterwerke des Trompe l´oeil, also der Augentäuschung, lassen die Bildgegenstände so plastisch erscheinen, dass die Betrachtenden die Finger ausstrecken und sie am liebsten berühren möchten – dieses Phänomen ist bis hin zu jüngsten medialen Kunstwerken zu erleben. Mit dem Einzug von Augmented und Virtual Reality in die gegenwärtige Kunst wird diese Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit noch einmal mehr verschoben. Einen besonderen Nervenkitzel erleben die AusstellungsbesucherInnen beispielsweise bei Richie’s Plank Experience der Gruppe ToastVR: Mit dem Aufsetzen der VR-Brille, sieht man sich am Rand eines schwindelerregenden Abgrundes in einer Großstadtschlucht. Zahlreiche weitere Werke der zeitgenössischen Kunst ergänzen den so abwechslungsreichen wie tiefsinnigen Rundgang durch die künstlerische Welt der Täuschung. Großzügig kontextualisiert und erweitert wird die Ausstellung in Aachen durch zahlreiche hyperrealistische Werke aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig. Lust der Täuschung. Von antiker Kunst zur Virtual Reality wurde gemeinsam mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München erarbeitet. Beide Stationen unterscheiden sich durch ihren jeweils eigenen Zuschnitt, der in Aachen einen Schwerpunkt auf zeitgenössischen Kunstwerken sowie auf Medienkunst findet. Eine reich bebilderte Publikation (hg. von Andreas Beitin und Roger Diederen; Hirmer Verlag München) und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit museumspädagogischen Sonderprojekten, sowie Kooperationen u.a. mit dem Visual Computing Institute der RWTH Aachen University sowie mit der Kunsthochschule der Medien, Köln, ergänzen die Ausstellung und setzen in Aachen einen weiteren besonderen Schwerpunkt. Kuratoren-Team Aachen: Andreas Beitin und Annette Lagler Kuratorische Assistenz: Dominik Bönisch Ausstellungs-Assistenz: Marie Gentges Die Ausstellung wird großzügig gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Tim Berresheim: „Forst (Kohärentes Licht) Anaglyph“, 2017, Pigment und Harz auf Papier, 180 × 150 cm, Besitz des Künstlers, © Tim Berresheim und SNA – Studios New Amerika GmbH.
(ludwigforum.de/event/lust-der-taeuschung/)



Solo Show „Clément Cogitore“, Opening Part I: Thursday, February 14th, 2019, 6:30 pm; Opening Part II: Thursday, May 16th, 2019, 6:30 pm
15.02. – 07.07.2019, Kunsthaus Baselland, Muttenz / Basel, Schwitzerland
Das Kunsthaus Baselland präsentiert die erste Einzelausstellung des in Paris lebenden Künstlers Clément Cogitore (*1983, Colmar) in der Schweiz. In seinem seit Jahren gewachsenen Werk verhandelt der französische Filmer und Fotograf eingehend die Frage nach der Rolle von Bildern aus Werbung, Unterhaltung, sozialen Netzwerken oder auch Ritualen, Geheimnissen und Scheinwelten, die eine aktive Rolle in der Konstruktion von Lebensentwürfen einnehmen. Die erste Ausstellungssequenz (15. Februar bis 28. April 2019) wird mit unterschiedlichen Arbeiten einen Überblick über sein Schaffen der letzten Jahre geben, während im zweiten Teil (17. Mai bis 7. Juli 2019) sein neues Werk „The Evil Eye“, für das er den Prix Marcel Duchamp 2018 erhalten hat, erstmals im Fokus einer institutionellen Präsentation stehen wird. Kuratorin: Dr. Ines Goldbach (Film Still: Clément Cogitore: „Les Indes Galantes“, 2018).
(kunsthausbaselland.ch/ausstellungen/cl%C3%A9ment-cogitore)



Solo Show „Thomas Locher. The Shape of Words to Come. Edge / Corner / Margin“, Opening: Thursday, February 14th, 2019, 8 pm
14.02. – 04.05.2019, Galeria Helga de Alvear, Madrid
In this new series, the artist examines the space between the possibility and the impossibility of communication. What moves within the frame, and is the frame itself not movable? It is about social and political ties and relationships, their “infinite” diversity and future possibilities, but also about the impossibility of human communication. The line between them seems malleable and is often unrecognizable. And even in this impossibility, this breakdown of human communication, beauty can always be found, Life’s experiences teach us that success and failure, sense and nonsense, the logical and the paralogical, are closely linked in communication. In today’s global climate of daily hypertrophic communication and its phenomena, the big news stories and the small messages, the law and finance, we see a growing mistrust, which generally brings together linguistically structured systems. The title of the exhibition invites us to contemplate things from the edge again, because when the centre is closed, we must be open to discovering and enabling other places, fields and spaces. These need not be very far away, and can be very close to us (photo: Thomas Locher.)
(www.helgadealvear.com/web/index.php/thomas-locher-5/?lang=en)



Group Show „Something was coming upon us“ with Thomas Locher, Opening: Thursday, February 9th, 2019, 7 pm
09.02. – 24.02.2019, Charlottenburg Apartment, Englische Straße 29, 10587 Berlin
„Something was coming upon us“ with Emma Adler, William Engelen, Friederike Feldmann, Dagmara Genda, Emily Hunt, Rodney LaTourelle & Louise Witthöft, Thomas Locher and Joachim Schmid. Organized by Dagmara Genda. To make the best of a bad situation, namely, a prolonged eviction process, nine artists have come together to gift a Charlottenburg apartment one last life as an unusual and extraordinary exhibition space. On February 9th Something was coming upon us opens in a partially gutted and completely empty 122-year-old tenement with a series of site-specific projects and interventions. Since August 2018, two artists have lived in the 30-apartment building completely alone. Since 2017, one by one, their neighbors packed up and moved away. Many could not take the stress of the near constant stream of foreign temporary workers slowly gutting the very building they were living in. Sometime after February 2019, the building, which is still structurally sound, will be demolished to make room for new commercial space. The interventions will deal with the changing state of the building in ways that are poetic, personal, as well as political. Four of the exhibiting artists have once lived in the apartment, while the others are connected to the inhabitants as colleagues or friends. They represent two generations. The older one remembers the Berlin of the past, where living and working spaces were abundant. The younger generation has grown up with the current instability. The show is a final, mournful farewell, as well as an act of remembrance for the histories that are being erased, rewritten and perhaps forgotten.
(www.artrabbit.com/events/something-was-coming-upon-us-2019)



Group Show „Die Zukunft der Zeichnung: Konzept. Das Neue in der Sammlung Etzold – Folge 3“ with Thomas Locher, Opening: Thursday, February 3rd, 2019, 12 am
03.02. – 01.09.2019, Museum Abteiberg, Mönchengladbach
„Ideen allein können Kunstwerke sein. Sie sind Teil einer Entwicklung, die irgendwann einmal ihre Form finden mag. Nicht alle Ideen müssen physisch verwirklicht werden.“ (Sol LeWitt, „Sentences on Conceptual Art“, 1969) Über einen Zeitraum von drei Jahren wird die Sammlung Etzold, die sich seit 1970 als Dauerleihgabe in Mönchengladbach befindet, unter dem Gesichtspunkt der Zeichnung in einer mehrteiligen Ausstellungsreihe neu betrachtet. Die Sammlung umfasst etwa 600 Exponate und beginnt bei den konstruktivistischen Avantgarden der 1920er Jahre. Sie hat ihren Schwerpunkt in Pop Art, Zero, Op Art, Minimal und Conceptual Art und anderen künstlerischen Bewegungen, deren Werke das Ehepaar Hans Joachim und Berni Etzold von den 1950er bis zu Beginn der 1970er Jahre in der Zeit ihres Entstehens ankaufte. Welche Relevanz hat die Zeichnung in diesen Jahrzehnten der Kunstgeschichte? Der Zeichnung kommt seit der späten Renaissance in Italien eine besondere Bedeutung zu. Die Kunsttheorie beschrieb sie Ende des 16. Jahrhunderts als Ursprung von Malerei, Skulptur und Architektur, als das animierende Prinzip, das allen kreativen Prozessen zugrunde liegt (disegno); der schöpferische Funke zeige sich genau in dem Moment, in dem die Hand des Künstlers auf dem Papier zu zeichnen ansetzt. Diese Überzeugung war in der Künstlerausbildung bis ins 20. Jahrhundert von Bedeutung und schwingt unterschwellig vielleicht bis heute mit. Mit den radikalen und rapiden Veränderungen in der Kunst, die sich zunächst in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, dann in den 1960er Jahren in Europa und vor allem in den USA vollzogen, veränderte sich auch die Bedeutung, die Künstlerinnen und Künstler der Zeichnung zusprachen. Die erste Folge KONSTRUKTION untersuchte die veränderte Rolle der Zeichnung in der konstruktivistischen Avantgarde in den 1920er Jahren sowie die Wiederkehr des Konstruktiven seit den 1960er Jahren. Die zweite Folge ALGORITHMUS (noch zu sehen bis 13. Januar) rückte das Konvolut der frühen Computergrafik ins Zentrum. In der Computergrafik waren es Zeichenautomaten, wie sie Mitte der 1960er Jahre für die Nutzung in Wirtschaft und Forschung auf den Markt kamen, die graphische Muster aufs Papier brachten, basierend auf zuvor von den Künstlerinnen und Künstlern programmierten Algorithmen – Künstler als Programmierer, die ein Konzept schreiben, das die Maschine ausführt. Damit ist die Brücke zur dritten und letzten Folge der Ausstellungsreihe geschlagen, die mit dem Begriff KONZEPT überschrieben ist und eine kleine Auswahl an Werken aus den 1960er und 70er Jahren von Marcel Broodthaers, Stanley Brouwn, Christo, Hanne Darboven, Walter de Maria, Marcel Duchamp, Michael Heizer, Sol LeWitt, Konrad Sieben und Timm Ulrichs zeigt. Die Ausstellung fasst den Begriff „Konzept“ weit, geht aber zunächst von dem Jahrzehnt etwa zwischen 1965 und 1975 aus. Für diese Zeit ist der Begriff der „Conceptual Art“ prägend, wie ihn Sol LeWitt (1928-2007) in seinen theoretischen Schriften Ende der 1960er Jahre umriss. Mit der Skulptur Modular Piece (1966) ist ein Werk des US-amerikanischen Künstlers zu sehen. LeWitts künstlerische Denkweise und Formensprache erschließen sich vor dem Hintergrund der Minimal Art, in der modulare Elemente Neutralität versprachen, um als Bausteine für Variationen und Serien zu dienen. Conceptual Art / Konzeptkunst lässt sich in der durch ihn geprägten Auffassung so charakterisieren, dass die Idee mit der Ausführung eines Werks als gleichwertig zu betrachten ist. Wird die Zeichnung als künstlerisches Medium eingesetzt, dann erscheint sie nicht mehr als Ausdruck unmittelbarer Inspiration. Sie nimmt etwa im Werk von Hanne Darboven (1941-2009) einen neuen Stellenwert ein, wie sich in Ohne Titel (I-Isp) aus dem Jahr 1966 nachvollziehen lässt, einer Zeichnung mit Bleistift und Kugelschreiber auf Millimeterpapier. Um die Mitte der 1960er Jahre basieren ihre Werke auf einer vorab von ihr festgelegten Systematik, die häufig von numerischen Relationen ausgeht und die sie dann zeichnerisch umsetzt. Konrad Sieben (*1946) stellt für seine Skulptur Elementstruktur (Gruppe Diagonal) von 1969/70 verschiedene Möglichkeiten zur Wahl, ihre Bestandteile – neun lose Aluminiumstreben – bei jedem Aufbau zu einer anderen Formation anzuordnen. In einem mit dem Objekt gleichberechtigt präsentierten Schaukasten befinden sich kleine Zeichnungen und winzige Papiermodelle als Anregung für Variationen. Hier ist Konzeptkunst ausdrücklich partizipativ; die Zeichnung dient als Anleitung zum Handeln. Bei den Künstlerinnen und Künstlern der Land Art, die sich Ende der 1960er Jahre in den USA und in Europa entwickelte, stehen „Konzept“ und „Zeichnung“ in einem anderen Verhältnis zueinander. Den gigantischen Dimensionen der in der Natur ausgeführten Arbeiten von Michael Heizer (*1944) wohnt eine graphische Dimension inne, die sich in vorab gefertigten Zeichnungen auf dem Papier genauso zeigt wie in Fotografien der ausgeführten Werke aus der Vogelperspektive, die Gräben und Einschnitte auf dem Boden als Zeichnungen auf der Erdoberfläche erscheinen lassen. Mit Walter de Maria (1935-2013) ist ein weiterer Künstler der Land Art vertreten. Durch eine völlig andere Erscheinungsweise zeichnen sich die Werke des Konzeptkünstlers Timm Ulrichs (*1940) aus, dessen Arbeit Das literarische Gesamtwerk 1968, Band I (1968) zu sehen ist: ein Plexiglaskasten, in dem zehn Meter eines abgespulten, durch den Künstler beschriebenen Schreibmaschinen-Farbbands aufbewahrt sind. In solchen Kunstwerken versteht die Ausstellung „Zeichnung“ gewissermaßen symbolisch: Zeichnung – traditionell an der Basis des kreativen, schöpferischen Akts – verlagert sich hin zu einer „Zeichnung im Geiste“, zur Idee als animierendes Prinzip. Marcel Duchamp (1887-1986) ist mit dem Siebdruck Fliegende Herzen (1961) in der Ausstellung vertreten, vor dem Hintergrund, dass er ab Anfang der 1960er Jahre in den USA eine neue, große Popularität gewann und eine wichtige Inspiration für konzeptuell arbeitende Künstler wurde. Er hatte am Beginn des Jahrhunderts aus der Malerei des Kubismus heraus einen Ansatz entwickelt, in dem es weniger darauf ankam, das dargestellte Motiv mithilfe von malerisch-zeichnerischen Effekten zu vermitteln, als die Idee und das Prinzip des Dargestellten per se den Betrachtern kognitiv verständlich zu machen. Die Schnittmenge der unterschiedlichen Positionen besteht darin, dass die individuelle handwerkliche Geste bei der Ausführung der Kunstwerke entweder eine geringere, oder im Verhältnis zur Konzeption gleichwertige Rolle spielt. Die Künstlerinnen und Künstler weisen die Idee eines „schöpferischen Funkens“ zurück, der nach traditioneller Auffassung im ausgeführten Werk ablesbar wäre. Die Vorstellung des Künstlers als Genie – ein Künstlerbild, das sich über Jahrhunderte tradiert hatte – tritt vor dem nun in den Fokus rückenden Prozess der Werkgenese zurück, in dem das Werk nach vorab definierten Handlungsanweisungen vom Künstler selbst, aber auch von Anderen ausgeführt werden kann. „Der Wille des Künstlers ist dem von ihm ausgelösten Prozess von der Idee zur Vollendung der Arbeit untergeordnet.“ (Sol LeWitt, „Sentences on Conceptual Art“, 1969) In den 1960er Jahren entwickelte sich die Kunst rasant. Die Vielfalt der künstlerischen Medien wuchs an und viele künstlerische Bewegungen fanden gleichzeitig und mit fließenden Übergängen statt. Die auf wenige Werke konzentrierte Kabinettausstellung in der Gartenebene des Museums Abteiberg geht in diesem Sinne über in die Sammlung des Museums, die sich durch besondere Schwerpunkte in den 60er Jahren auszeichnet. So schließen sich einige neu eingerichtete Sammlungsbereiche an, die im Bezug zu den gezeigten Werken der Sammlung Etzold stehen. Neben Objekten und graphischen Arbeiten von Marcel Duchamp liegt ein Fokus auf der Minimal Art mit einem frisch restaurierten Werk von Donald Judd (Brass, 1969, Restaurierung 2018 mit Förderung durch das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen) und einem Raum mit Werken des Ende November 2018 verstorbenen Minimal Art-Künstlers Robert Morris, der 2009 im Museum Abteiberg mit einer umfassenden Ausstellung vertreten war. Als Teil der Ausstellung wird auch eine zeitgenössische Position gezeigt, die ein Schlaglicht auf konzeptuelle künstlerische Ansätze in der Gegenwart wirft. Thomas Locher (*1956) führt anlässlich der Ausstellung seine Wandarbeit Imperative / Aufforderungen, Befehle und Kommandos (Konzept: Firminy, 1993) an einem neuen Ort auf: dem Museumscafé. Es handelt sich dabei um eine Wiederaufführung einer Arbeit, die er 1993 für den Wohnkomplex Unité d´Habitation von Le Corbusier in Firminy entwickelte und die im Jahr 2012 als Schenkung aus Privatbesitz in die Sammlung des Museums Abteiberg einging. Foto: Thomas Locher: „G.HANG“, 2017.
(museum-abteiberg.de/ausstellungen/aktuell-ausstellungen/die-zukunft-der-zeichnung-konzept-das-neue-in-der-sammlung-etzold-folge-3/)



Interview: „Linda Ginsberg, New York, United States“ with works by Anne-Lise Coste, “My grandmother left her other grandchildren money but I got these sculptures – the sweeter deal.“
28.01.19 – 29.02.2032, Linda Ginsberg, New York, United States
Passionate New York art collector Linda Ginsberg is the founder of an elite legal recruiting firm focusing on partners in law firms. She tells us about supporting starving artists and keeping provocative artwork under the bed! FAM (fineartmultiple magazine): The blue color that your apartment is painted in is very striking. What provoked this aesthetic decision? Linda Ginsberg: In 2001 when I bought my very first apartment of my own, I thought white stood for “rental”, so for me a different color constituted ownership. When I told my decorator I wanted a color, he said “Great, what’s your favorite color?” I said blue, but I can’t have a blue apartment. And he said: “Why not? Make it blue”. So I did. That was 15 years ago. Today I would definitely paint the apartment white but my kids won’t let me! They identify it as home—and can see when I am home from about a mile away as the blue lights at night are a beacon in the neighborhood. FAM: When did you start collecting art? Linda Ginsberg: I first became a collector in 2003, when I started to become successful as a recruiter. FAM: What’s your favorite work that you have up now in the apartment? Linda Ginsberg: I’m a bad rotator, even though I have tons in storage. But I’m attached to everything here. My most sentimental pieces are these two sound sculptures by Harry Bertoia, an Italian artist who worked in the US and is best known for his ubiquitous wire chairs. My grandmother bought them from the artist himself in the 70s and when I was growing up she would let us touch them. As a kid it feels subversive to be able to touch art—and the very purpose of these is to “boing” them together so that they make this chiming sound. When my grandmother died she left her other grandchildren money but I got these sculptures—which I think was the sweeter deal. These days, when I “boing” them in my apartment I always look up, say hello, and can hear her laughing in delight. FAM: Do you have any works of a political nature? Linda Ginsberg: Yes, I am a huge fan of the French artist Anne-Lise Coste’s work. She combines poetry with protest and comments on political and personal issues with a rebellious honesty. Her style often reminds me of street graffiti, but she uses airbrush, pencils, pastels, markers and watercolors to give her gestures permanence by materializing them on paper or canvas. Her work does not follow any rules and yet there is a harmony and delicateness to it. I own more of Anne-Lise’s work than that of any other artist and it is all different. Her range is vast. But if you know her, you can follow the thought line from this Picasso-like portrait to this brilliant Lee Ufan in France to perhaps her purist text piece, Poem. If I collected works from no other artist, I would still have an amazingly diverse collection. FAM: Could you tell us something about this site-specific work above your television? Linda Ginsberg: Everybody gravitates to that. It is by Harold Ancart, a young Belgian artist. He was the first “starving artist” that I befriended, and I believe this is the first piece he sold in the US. After visiting his studio I knew I wanted something site-specific but wasn’t sure what or where. One night as I sat on the couch looking at that corner I knew instantly where the work needed to go. It is basically pigment thrown against the wall, and the piece has this light touch. His other work has more pigment but in 2011 Harold was young and new at installing in people’s houses, and was sweetly concerned about messing up the apartment. FAM: Do you have a preference for supporting “starving artists”? Linda Ginsberg: I go back and forth. On the one hand, I love supporting young artists. I’ve met almost every artist that I’ve bought work from and they are fascinating people—some have even become dear friends! But on the other hand, living the struggles they face to advance their career can be tough, right? The art world is tough. It’s like what Ernest Hemingway said about bullfighting: “It was not nice to watch if you cared anything about the person who was doing it.” On the other hand, I recently bought my first piece by a dead artist (a series of 30 prints by Agnes Martin) and felt bad about it, because I’m not supporting the artist with this purchase. I love the work, have tremendous admiration for the artist, but she gets no lift from my buying it. So yes, we can say I care deeply about artists. FAM: That’s a fun and somehow welcoming piece you have up in the kitchen next to the fridge. Can you tell us about it? Linda Ginsberg: Yes, that’s by Adam McEwen, a British artist who I met at a group dinner and instantly thought was terrific. He did a series of these shop signs, but this was the most aggressive. Initially I wanted to buy one of the signs, but not this one because I had young sons at that point and could not even say the word in front of them, let alone hang a sign of it. The gallerists insisted that this was THE one to buy, so I bought it and it stayed under the bed for four years. When I pulled it out, my kids were intrigued but wary of whether it being art made it OK. Now it’s just part of us and has entirely ceased to be provocative. FAM: Your kids have art in their rooms as well. Are they collectors? Linda Ginsberg: My kids appreciate the art and have selected pieces they admire. They now give tours of our collection and “boing” the Bertoias for their friends. Once on vacation we bought a Damien Hirst print for each kid as their first investment in art. One of my kids proudly displays a little Jeff Koons balloon dog sculpture which we bought for $300 and now sells at auction for an additional digit. One of my favorite pieces in this apartment is this cardboard piece that was made by my then eight year old son, a Duchampian homage. I feel like it holds up in this room. Interview by Ksenia M. Soboleva (image: a portrait of Linda Ginsberg by Anne-Lise Coste. © Linda Green.)
(fineartmultiple.com/blog/linda-ginsberg)



Solo Show „SOLO 20 – Julika Rudelius“, Opening: Saturday, January 26th, 2019, 7 pm (during Culture Night Breda)
26.01. – 03.03.2019, CLUB SOLO + M HKA, Kloosterlaan 138, 4811 EE Breda, Netherlands
The oeuvre of Julika Rudelius (Germany, 1968; lives and works in Amsterdam) comprises films, videos and performances. Together, these make up an arsenal of boundary-breaking and outspoken works on themes such as money, beauty, emotional dependence, power, and abuse of power. Her works often involve the financial elite and the way it affects society. She uses stereotypes and prejudices as a tool to focus her topics. Her characters are real people with real feelings, which we readily believe. But intimacy and expression are merely staged in her artificially scripted monologues. This is where Rudelius strikes a precise balance between attraction and repulsion. Alongside three video installations, Rudelius will be showing a series of drawings for the first time at her Club Solo exhibition. This series introduces a new way of visual staging and stylisation. The drawings make up a personal assemblage about dependency, submission and indoctrination. They are based on memories and fears – experiences that can’t be captured on film. Julika Rudelius is a tutor at artists’ institute De Ateliers, Amsterdam. She teaches at Yale University, New Haven (US). M HKA’s choice: M HKA will be responding to Rudelius’ exhibition by showing two works by Koka Ramishvili (Tbilisi, Georgia). He reacts to the changes in values he observes in society through a variety of media and themes. The series of black-and-white photographs War From My Window, 1991-1992 is a commentary on Georgia’s violent conflicts following the country’s declaration of independence in 1991. The black-and-white video Change, 2005 is one of Ramishvili’s most important works. It was also shown at the Venice Biennale of 2009. (www.rudelius.org; photo Julika Rudelius, poster design Berry van Gerwen.)
(clubsolo.nl/en/solo-20-julika-rudelius/)



Group Show „1989. The End of the 20th Century“ with Stephen Willats, Opening: Thursday, January 24th, 2019, 8 pm
24.01. – 19.05.2019, IVAM Institut Valencià d'Art Modern, Valencià, Spain
1989 was a historic year. It put an end to an era defined by the Cold War and confrontations between East and West, between pro-Soviet dictatorships and Western democracies. The exhibition focuses on events such as the fall of the Berlin Wall and the opening of the Eastern Bloc, the AIDS crisis and the cultural wars that followed the conservative wave in the United States and Europe, the beginning of the end of Apartheid in South Africa, and the development of multiculturalism as a concept before globalisation. As the backdrop to the foundation of the IVAM, the project gives an overview of art production in 1989 using key events from that very year as a starting point and making visible the meta-narratives that emerged at the time. (Photo: Stephen Willats: „Code Breaker from Mothercare“, 1988-89.)
(www.ivam.es/en/exposiciones/1989-the-end-of-the-20th-century/)



Solo Show „Josephine Meckseper. Scene VI“, Opening: Thursday, January 24th, 2019, 6-8 pm
24.01. – 23.02.2019, Timothy Taylor, New York
Timothy Taylor, New York is pleased to present an installation of a set from Josephine Meckseper’s film PELLEA[S], on view from January 24 to February 23 at 515 West 19th Street. The Kitchen will present a screening of PELLEA[S] on January 29. PELLEA[S] adapts Maurice Maeterlinck’s otherworldly play ″Pelléas et Mélisande″ (1892) for today’s sociopolitical landscape, weaving together fictional scenarios and dramatic footage captured by the artist at the 2017 presidential inauguration and the landmark women’s march that followed. Conflating contemporary political realities with a doomed love triangle, the city of Washington, D.C. and its architecture become a context and site of departure, giving voice to debates around notions of gender found in the original play. Meckseper expresses through cinema the dramatic narratives and relationships contained within the universe of her signature glass and mirror vitrines, with parts of the film set in D.C. and others in interiors designed by the artist. PELLEA[S] was screened at the Whitney Museum of American Art in 2018. The gallery will exhibit one of the mirrored film sets from PELLEA[S], representing one of the pivotal scenes of the movie. With its timeless, illusory, and refractory aspects, the mirrored set defines the mythic space for the love story that unfolds. The set is a complete installation that features elements and props from the movie. Much as in Dadaist and Surrealist cinema, the interaction of objects, mannequins and symbolic architecture in Meckseper’s film set occur through juxtaposition to saturate the relationship between the object and a perceived subject in control. Meckseper’s practice is often informed by the language of film and advertising. Here, Meckseper found precedent in Rainer Werner Fassbinder’s film set for ″The Bitter Tears of Petra von Kant″, which was filmed next door to the artist’s childhood home in Germany in the 1970s. She was also inspired by the set designs and spatial dimensions in Alain Resnais’, ″Last Year at Marienbad″, 1961. A time period in which artists like Claes Oldenburg created his ″Bedroom Ensemble″, a sculptural installation from 1963, based on a magazine advertisement. As a performative and psychological realm, the film and its sets unravel an expressive field that allows Meckseper to subvert the notion of the male gaze and examine the performance of gender both in cultural production. The screening of PELLEA[S] at The Kitchen on January 29 at 6:30 pm is free and open to the public. The Kitchen is located at 512 West 19th Street. The exhibition and screening of PELLEA[S] coincide with the Metropolitan Opera’s production of Claude Debussy’s ″Pelléas et Mélisande″ from January 15 to 31. Josephine Meckseper’s work has been exhibited at institutions worldwide, including solo-exhibitions at: MOSTYN, Wales, UK (2018-19), Neuer Aachener Kunstverein, Aachen, Germany (2014); The Parrish Art Museum, Water Mill, NY (2013); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich (2009); and Museum of Modern Art, New York (2008) and numerous international biennials. Her works are in the permanent collections of institutions such as the Whitney Museum of American Art, the Solomon R. Guggenheim Museum, New York, The Museum of Modern Art, New York, and the Metropolitan Museum, New York. Her upcoming museum solo exhibitions include: Frac des Pays de la Loire and Hab Galerie, Nantes. The artist lives and works in New York City (photo: Josephine Meckseper.)
(www.timothytaylor.com/exhibitions/josephine-meckseper-scene-vi/)



Solo Show „Anne-Lise Coste. SORS LE MONDE“, Opening: Friday, January 11th, 2019, 6:30 pm
12.01. – 23.03.2019, La Fabric Fondation Salomon Art Contemporain, Annecy, France
Geboren 1973, lebt und arbeitet Anne-Lise Coste im französischen Orthoux. Anne-Lise Coste ist bekannt für ihre Unabhängigkeit und Kompromisslosigkeit und bevorzugt die Spontanität der Gestik und der Meinungsfreiheit. Mit dem Aerosol in der Hand schreibt, zeichnet und spritzt sie auf die Leinwand mit einer bunten, dichten und auffälligen Bildsprache. Ein automatisches Zeichnen im Dienste einer fairen Kritik unserer Welt und der Befragung des Selbst, das uns alle angeht. Diese monographische Ausstellung ist die erste in Frankreich, die der Künstlerin gewidmet ist, und umfasst etwa 60 Zeichnungen und 20 Gemälde. // Born in 1973, Anne-Lise Coste lives and works in Orthoux, France. Renowned for her independence and lack of compromise, Coste favors the spontaneity of gesture and liberty of expression. With the aerosol in her hand, she writes, draws and squirts onto the canvas with a colorful, dense and striking visual language. An automatic drawing at the service of a fair criticism of our world and the questioning of the self which concerns us all. This monographic exhibition is the first in France devoted to the artist and brings together about 60 drawings and 20 paintings.
(www.fondation-salomon.com/exposition/anne-lise-coste/)



Group Show „Evoking Reality“ with Clément Cogitore, Opening: Saturday, November 24th, 2018, 1 - 8 pm
25.11.18 – 19.05.2019, Daimler Contemporary Berlin, Haus Huth, Alte Potsdamer Str. 5, 10785 Berlin
›Evoking Reality‹ stellt Positionen politischer Fotografie und Videokunst aus der Daimler Art Collection (DAC) vor, die Neukonzeptionen aktueller Realitätsbilder formulieren. Beginnend in den frühen 1990er Jahren erweiterte die DAC ihren Sammlungsschwerpunkt um Werke der Neuen Medien: Fotografie, Video, Objektkunst und installative Arbeiten. Die Neuerwerbungen wurden in der dreiteiligen Ausstellungsreihe ›Photography, Video, Mixed Media I-III‹ zwischen 2003 und 2007 im Berliner Ausstellungsraum Daimler Contemporary vorgestellt. Dieser Fokus auf Fotografie und Video ist seither intensiv weiterverfolgt worden. Die Sammlung umfasst heute ein stetig wachsendes Konvolut bedeutender Arbeiten, die zeitgenössische Perspektiven auf globale Thematiken und politische Konflikte visualisieren. Die Ausstellung ›Evoking Reality‹ widmet sich zeitgenössischen Strategien, die sich von etablierten Darstellungsprinzipien und gängigen Narrativen des Fotojournalismus distanzieren, um ein offenes Wirklichkeitsbild entstehen zu lassen, das auf eine kritische Sensibilisierung des Betrachters zielt. Angesprochen wird ein kritisches Bewusstsein bezogen auf mediale Vermittlungs- und Darstellungsweisen, die das Auge mittels wiederkehrender Leidensbilder und Gewaltszenen seit Jahrzehnten prägen. Ausgehend von einer Re-Lektüre der Publikation ›Das Leiden Anderer betrachten‹ (2005) von Susan Sontag befasst sich die Ausstellung ›Evoking Reality‹ mit aktuellen medialen und konzeptuellen Herangehensweisen an politische, öffentliche und daraus resultierende private Konfliktsituationen. Das Ineinanderblenden von Fiktion, Inszenierung, Konstruktion und Realität verunsichert den Betrachter, der jene Verfremdungsstrategien zugleich unerwartet als realitätsstiftendes Moment erfährt. Offenheit und Vieldeutigkeit fordern den Betrachter auf, sich das Geschehen selbst zu erschließen, visuelle Impulse zu reflektieren und teils auch intellektuell zu revidieren. Wirklichkeit wird als fragiles Konstrukt erfahren, das aus unterschiedlichen Perspektiven stets seine Gestalt ändert. Die Werke dieser Ausstellung evozieren ein Realitätsmoment, das eben durch Vieldeutigkeit, Widersprüchlichkeit, Interkonnektivität und Relativität unsere globale Lebensrealität greifbar werden lässt. Die jüngst erworbene zwölfteilige Fotoserie „Congo Democratic“ (2006) von Guy Tillim, der 2004 Preisträger des ›Mercedes-Benz Award for South African Art and Culture‹ war, wird erstmals in Berlin zu sehen sein. Zudem bilden fotografische Arbeiten u.a. von Jane Alexander, Clément Cogitore, Tacita Dean, Cao Fei, Pieter Hugo, Maya Zack und die Videoinstallationen „Snow White“ (2001) von Bernie Searle, „Mermaids [Erasing the Border of Azkelon]“ (2011) von Sigalit Landau sowie „The amorous Indies“ (2017) von Clément Cogitore Schwerpunkte der Ausstellung. Kuratiert von Renate Wiehager und Nadine Henrich. (Photo: Clément Cogitore: „The amorous Indies“, 2017, still of Video HD, 6 min., Ed. 5 + 1 AP.)
(art.daimler.com/evoking-reality/)



Solo Show „Josephine Meckseper“, Opening: Saturday, November 17th, 2018, 4 pm
17.11.18 – 03.03.2019, Mostyn, Wales
MOSTYN, Wales UK is pleased to present both existing work and new commissions in the first solo exhibition in Wales, by German born and New York based artist Josephine Meckseper. One of the foremost female artists of her generation working today, Meckseper melds the aesthetic language of modernism with the formal language of commercial display, combining them with her own images and film footage of historical undercurrents and political protest movements. Throughout her installations and vitrines, by simultaneously exposing and encasing common signifiers, such as advertisements and everyday objects, next to abstract paintings and sculptures she creates a window into the collective unconscious of our time. At the core of the exhibition will be a mirrored vitrine, and a set of glass, acrylic sheeting and stainless steel sculptures, along with two dimensional and film work. (Photo: Josephine Meckseper: „The Story of Mankind“, 2014, mixed media in stainless steel and glass vitrine with fluorescent lights and acrylic sheeting. ©Josephine Meckseper. Courtesy Timothy Taylor, London/New York.)
(www.mostyn.org/exhibition/josephine-meckseper)



Solo Show „Pia Maria Martin. durch dick und dünn“, Opening: Thursday, November 15th, 2018, 7 pm
15.11.18 – 31.03.2019, Deutsches Fleischermuseum Böblingen
Bewegte Koloskopie-Trickfilmkunstbilder auf 16 mm, Gedärm-Schadogramme, Verdauungsklänge, intestinare Bildwelten, Dick- und Dünndarmquadrophonie, feingewebliches Denklabor, ästhetische Peristaltik, Hohlorgan-Soundreise, därmliches Gemurmel und hungriges Geknurre. Und, und, und ... Um die kulinarische Rundumversorgung kümmert sich den ganzen Abend „Wir sind anders e.V.“ 19 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung „Pia Maria Martin. durch dick und dünn" im Filmzentrum Bären (Poststr. 36, 71032 Böblingen, Saalöffnung um 18:30 Uhr). Im Anschluss Start der Ausstellung im Deutschen Fleischermuseum ab 20 Uhr.
(fleischermuseum.boeblingen.de/site/Boeblingen-Fleischermuseum/node/12491007/Lde/zmdetail_523134003502/Sonderausstellung_Pia_Maria_Martin_Durch_dick_und_duenn_Eroeffnung_im_Filmzentrum_Baeren.html?zm.sid=zm9xvxa7rk32&nodeID=523134003502)



Group Show „HEIMVORTEIL. Deutsche Künstler aus der Sammlung Schaufler“ with Josephine Meckseper, Opening: Sunday, October 28th, 2018, 11:30 am
28.10.18 – 30.06.2019, SCHAUWERK Sindelfingen
Unter dem Titel HEIMVORTEIL zeigt das SCHAUWERK eine Auswahl von mehr als 100 Werken deutscher Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung Schaufler. Damit bietet die Ausstellung einen vielfältigen Überblick über Malerei, Lichtkunst und Skulptur der letzten 60 Jahre in Deutschland. Positionen der ZERO-Avantgarde wie von Werner Bauer, Leo Erb, Heinz Mack sowie Günther Uecker repräsentieren in der Sammlung Schaufler einen bedeutenden Abschnitt deutscher Nachkriegskunstgeschichte. Ihr zentrales Anliegen ist die Überwindung des subjektiv-gestischen Informel zugunsten einer reduzierten elementaren Formensprache mit neuen Materialien. Licht und Bewegung sind dabei wesentliche Gestaltungsmittel. Neben gestischen und expressiven Werken von Georg Baselitz und A.R. Penck liegt ein weiterer Schwerpunkt auf Vertretern der konkreten Kunst wie Günter Fruhtrunk, Ulrich Erben und Klaus Staudt. Aber auch minimalistische Positionen wie von Imi Knoebel oder konstruktivistische Skulpturen von Christoph Freimann, die beide mit einem größeren Werkkomplex in der Sammlung vertreten sind, wird auch ein Werk von Josephine Meckseper zu sehen sein (Foto: Josephine Meckseper: Detail of „Ohne Titel (Black, Red, Gold, Repeated)“ 2001, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018).
(www.schauwerk-sindelfingen.de/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/detail_10816.html)



Clément Cogitore wins 2018 Prix Marcel Duchamp, Announcement: Monday, October 15th, 2018, 7:30 pm
15.10.18 – 14.10.2019, Centre Pompidou, Galerie 4, Niveau 1, Paris
At a ceremony held this evening in Paris, the Centre Pompidou and the Association pour la Diffusion Internationale de l’Art Français announced that Clément Cogitore has won this year’s Prix Marcel Duchamp, an award given out annually to an artist working in France. (Cogitore is based in Paris.) Mohamed Bourouissa, Thu Van Tran, and Marie Voignier were also nominated for this year’s prize. According to a release, Cogitore is the first filmmaker to win the award. Cogitore is best-known for his feature-length films, most notably Neither Heaven Nor Earth (2015), which follows a troop of soldiers deployed in Afghanistan as they disappear one by one. That film premiered at the Cannes Film Festival and was nominated for the César award for best first film. In addition to his theatrically released work, Cogitore also makes video installations and photographs, and they have been the subject of solo exhibitions around Europe, at venues such as the Palais de Tokyo in Paris and Ikon Gallery in Birmingham, England. The focus of much of his work is the nature of collective memory and the role of rituals within communities. His work shown at the Pompidou’s Prix Marcel Duchamp show focused on a fictional female character whose identity Cogitore constructed entirely through ready-made materials, such as images culled from photo libraries and promotional materials for films. As winner of the Prix Marcel Duchamp, Cogitore will take home €35,000, or about $40,500. He was selected by a committee that included Bernard Blistène, director of the Centre Pompidou; Gilles Fuches, a collector and the president of ADIAF; Jean-Claude Grandur, a collector and the president of the Fondation Grandur pour l’Art in Geneva; Maja Hoffmann, a collector and the president of the Luma Foundation in Arles, France; Laurent Le Bon, president of the Musée Picasso in Paris; Marina Loshak, director of the Pushkin Museum of Fine Arts in Moscow; and Akhemi Shiraha, a representative for the Marcel Duchamp Association. Past winners of the Prix Marcel Duchamp include Kader Attia (2016), Cyprien Gaillard (2010), Dominique Gonzalez-Foerster (2002), Joana Hadjithomas and Khalil Joreige (2017), and Thomas Hirschhorn (2000). (Copyright 2018, Art Media ARTNEWS, llc. 110 Greene Street, 2nd Fl., New York, N.Y. 10012. All rights reserved. Photo: Clément Cogitore.)
(www.artnews.com/2018/10/15/clement-cogitore-wins-2018-prix-marcel-duchamp/)



Group Show „Light Box – 18 aktuelle Positionen“ with Tim Berresheim, Opening: Sunday, September 23rd, 2018, 11:30 am
23.09.18 – 17.03.2019, Kunstmuseum Celle
Der Leuchtkasten ist aus der Kunst nicht mehr wegzudenken: Seit den 80er Jahren ist er fester Bestandteil der Gegenwartskunst. Die Ausstellung „Light Box“ bietet erstmals einen Überblick über das fa­cet­ten­reiche künstlerische Medium des Leuchtkastens. 18 Positionen national und international renommierter Künstlerinnen und Künstler werden gezeigt, die mit diesem Medium arbeiten. Fotografisch, installativ, malerisch, skulptural – die Light Box mäandert zwischen den künstlerischen Genres. Das im und vom Kasten ausstrahlende Licht wirkt auf den Umgebungsraum und füllt ihn mit einem betörenden Schein. Die Strahlkraft und Präsenz des Mediums vereint die verschiedenen Positionen. Sie ziehen die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Die Ausstellung bringt zwei prägnante Orte in Dialog und Verbindung: das Kunstmuseum Celle und die Stadtkirche St. Marien. Für die Stadtkirche sind zwei künstlerische Positionen vorgesehen. Die übrigen Positionen werden im Kunstmuseum gezeigt. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Peter Basseler Tim Berresheim Kota Ezawa Sebastian Hempel Annika Hippler Stephan Huber Alfredo Jaar Kazuo Katase Hans Kotter Mischa Kuball Mader Wiermann molitor&kuzmin Lienhard von Monkiewitsch Daniel Pflumm Patrick Raynaud Christine Schulz Paul Schwer Edwin Zwakman (Foto: Tim Berresheims „Condition Tidiness. Rude Light IV“ im Kunstmuseum Celle, fotografiert von Thomas Langreder).
(kunst.celle.de/Ausstellungen/09-18-LIGHT-BOX)



On View: ‘I Put on a Mask and I Become That Spirit’: Watch Artist Joan Jonas Combine Drawing, Video, and Performance to Create Her Seminal Works. As part of a collaboration with Art21, hear news-making artists describe their inspirations in their own words.
26.07.18 – 28.07.2019,
For the past five decades, Joan Jonas has created work that seamlessly blends live performance, drawing, installation, video, and music. In the process, she has become one of the most influential and multidimensional artists working today. Now 82, Jonas is showing no signs of slowing down. This summer, two museums will showcase her work: the eponymously titled career retrospective “Joan Jonas” at the Tate in London and, across the pond, “Ice Drawing” at the MFA Boston. In her piece Reanimation, originally performed in 2012, she incorporates manifold modes of communication ranging from chalk drawings to closed-circuit video projections, all in the company of an otherworldly musical score. In 2014, Jonas spoke to Art21 about her intensive practice and the many sources of inspiration that have informed her work. Her collaborator for Reanimation is the pianist and artist Jason Moran, who admittedly struggled to keep pace with the octagenarian powerhouse. In the dual-interview, Moran tells Art21, “I wasn’t prepared for how rigorous the process is. And Joan really toils over this material through the text, through the images, through her movements, through the wardrobe, through the sounds that she’s going to make.” The combination of multi-sensory expression is something Jonas has become known for since she first began performance-based work in the early 1960s. During a trip to the Southwest, the artist saw the Hopi Snake Dance, where the participants don masks, “It not only transforms the body but they become something else,” she said of the act. That mode of physical transformation led her to experiment with actual masks (some bought from erotic stores, others hand-made) and to embrace the intuitive side of performing live in front of an audience, “I put on a mask,” she said, “and I become that spirit.” Jonas also learned how to articulate her modes of expression so that others can perform her conceptual works, while she stands back, conducting them in a sort of philosophical ballet. She told Art21 about re-working an early performance, Mirror Piece, where participants hold full-length vertical mirrors in front of them, facing the audience. “I liked the way the audience is uneasy seeing themselves in the mirror,” she said. “They’re not just reflecting the audience; the mirrors are reflecting the space and the other performers. So I like the dimensionality of this.” To this day, Jonas continues to conjure new ideas of space and performance in her works, defying categorization at every turn. Watch the full conversation between Joan Jonas and Jason Moran, which originally appeared as part of “Art in the Twenty-First Century” series on PBS, below. “Joan Jonas” is on view at the Tate Modern in London through August 5; “Joan Jonas: Ice Drawings” is on view at the MFA Boston through September 3. (Photo: Joan Jonas performing Reanimation, still from Art21 “Fiction” (2014). Courtesy of Art21.)
(news.artnet.com/exhibitions/joan-jonas-art21-1323164?utm_content=from_&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=Europe%20July%2027&utm_term=New%20Euro%20%2B%20Newsletter%20List)



Joan Jonas wins 2018 Kyoto Prize
19.06.18 – 19.06.2019, The Inamori Foundation in Japan, Kyoto
The Inamori Foundation in Japan has revealed the winners of this year’s Kyoto Prize, which is presented annually in each of the following categories: advanced technology, basic sciences, and arts and philosophy. The recipients – neurologist Karl Deisseroth, mathematician Masaki Kashiwara, and artist Joan Jonas – will each be presented with a twenty-karat gold medal and more than $ 900,000. Born in New York in 1936, Jonas originally trained as a sculptor but soon became a pioneer of performance and video art. Deeply influenced by the work of Trisha Brown, with whom she studied dance, as well as by John Cage and Claes Oldenburg, Jonas is known for producing work that engages with myths, rituals, poems, folk songs, and texts from around the world. “Creating labyrinth-like works that lead audiences to diverse interpretations, she hands down the legacy of 1960s avant-garde art by developing it into a postmodern framework, profoundly impacting artists of later generations,” the prize said in a statement. The recipient of numerous honors and awards, Jonas represented the United States at the Fifty-Sixth Venice Biennale, which took place in 2015. She also received the Lifetime Achievement Award from the Solomon R. Guggenheim Museum in 2009. A longtime educator, Jonas has taught at the State Academy of Fine Arts Stuttgart in Germany and the Massachusetts Institute of Technology for many years. An exhibition dedicated to the artist’s work – the largest survey to be held in the UK – is currently on view at Tate Modern in London. Founded by Kazuo Inamori, chairman emeritus of the Kyocera Corporation in 1984, the international award honors those who have made significant contributions to the scientific, cultural, and spiritual betterment of mankind. In March of next year, Jonas will give a lecture at the Kyoto Prize Symposium, which will take place in San Diego, California (image: Joan Jonas in her studio in New York. Photo: Mike McGregor for The Observer.)
(www.artforum.com/news/joan-jonas-wins-2018-kyoto-prize-75753)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)



Film: 15 Jahre Freundeskreis des Kunstmuseum Stuttgart, 2018
01.01.03 – 01.01.2033, Kunstmuseum Stuttgart
Reinhard Hauff spricht über die Zeichnungen von Thomas Müller, die sich im Besitz des Kunstmuseum Stuttgart befinden.
(www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Videos;Videos_Details&id=48)