JULIO RONDO. Little White Lies. 04.04.2014 – 28.05.2014

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Die Galerie Reinhard Hauff freut sich, eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Julio Rondo ankündigen zu können.

Julio Rondo malt abstrakt, aber nicht bedeutungslos. Das Motiv taucht in einer erinnerten Form auf; die abstrakte Malerei in ihrem Gestus und Habitus zelebriert Rondo nicht als Geniestreich, sondern als streng durchdachte und komponierte Bildfindung.

Erinnern ist das mentale Wiedererleben früherer Erlebnisse und Erfahrungen, das sich im Gedächtnis zu bildhaften Elementen oder Szenen verdichtet. Im Werk Julio Rondos spielt die Beschäftigung mit der Erinnerung an das „Gewesene“ eine zentrale Rolle. In seinen Arbeiten übersetzt Rondo erlebte Vergangenheit in transluzente Kompositionen, die zugleich Ausdruck von Erinnerung, subjektives Verdrängen oder absichtliches Vergessen sein können.

Vielfältige biografische und popkulturelle Bezüge lassen die Werke als eindrückliche Dokumente eines Lebens erscheinen, das ohne seine Umwelt mimetisch abzubilden, Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen als Malerei zu aktivieren vermag.

Zur Eröffnung erscheint der umfangreiche Übersichtskatalog “O.k., Meta Memory” mit Beiträgen von: Jutta Koether, Nicola von Velsen, Michael Dreyer, Diedrich Diederichsen, Kathryn Hixson, Jörg Heiser, Birgit Sonna, Ralf Christofori, Thomas Locher, Ludwig Seyfahrt.